Entstehungsgeschichte

Entstanden bei einer Veranstaltung der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und

der katholischen St.Andreas-Gemeinde,dem „Forum Aktuell“  mit dem

Thema: „Wollen Sie 1980 noch hier leben“ am 14. März 1972 in der Adolf-Reichwein-Schule als

Bürgerinitiative mit 3 Arbeitskreisen Stadtteilplanung, Sozialplanung und Siedlungsgesellschaft

 

1972     am 26. Juni wurden in der 3 Arbeitskreisen  gewählt als

            Arbeitskreisleiter des AK Stadtteilplanung, Michael Sandfort

            Schriftführer:  Uschi Billion

                                 Hannelore Steinig (später Frau Nagel)

            Vorstand:      Wolfgang Beckhäuser

                                Dieter Lehr

            Arbeitskreisleiter des AK Sozialplanung: Dietmar Müllensiefen

            Schriftührer.  Peter Wieland

            Vorstand.      Werner Balsam

                                 Klaus Böhm

            Arbeitskreisleiter des AK Siedlungsgesellschaft: Wolfgang Braun

            Schriftführer: Albert Lacher

            Vorstand:      Herbert Klappenbach

                                Bernd Steiner

Als Vorstandssprecher wurden vom Vorstand die Herren Beckhäuser und Böhm gewählt.

 


1975    rechtsform als politisch und konfessionell neutraler eingetragener Verein

            damals mit 3 gleichberechtigten Vorsitzenden

            erste Vorsitzende waren: Dr.Heinz Wolf, Hannelore Steinig u. Eugen Leimgruber

            Gründungsmitglieder 1975 waren es 14,

1977    Vorsitzende: Dr.Heinz Wolf, Doris Luppe, Gerd Sanders (gleichberechtigt)

1978    als Bürger”verein”, da Verein auf Dauer ausgerichtet.

1979    Vorsitzende: Wilma Kretz, Dr. Heinz Wolf, Gerd Sanders (gleichberechtigt)

1981    Vorsitzende: Wilma Kretz, Gerhard Dingler, Gerd Sanders (gleichberechtigt)

1983    Vorsitzende: Wilma Kretz, Gerd Sanders, Freya Matthes (gleichberechtigt)

1985    Vorsitzende: Rolf Baumgartner, Gerd Sanders (gleichberechtigt)

1987    Vorsitzende: Rolf Baumgartner, Gerd Sanders (gleichberechtigt)

1989    Vorsitzende: Rolf Baumgartner, Gerd Sanders (gleichberechtigt)

1991    1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreter: Reinhardt Penkert

1993    1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreter: Reinhardt Penkert

1995    1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreter: Alfred Hoffmann

1997    1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreter: Alfred Hoffmann

1999    1. Vorsitzender: Gerd Sanders,  Stellvertreter: Alfred Hoffmann

2001    1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellverterterin: Marianne Holm                                                                                                                    

2003     1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreterin: Marianne Holm

2005     1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreterin, Marianne Holm

2007     1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreterin, Marianne Holm, Martina Pawellek

2009     1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreter/in Martina Pawellek, Daniel Gussmann

2011     1. Vorsitzender: Gerd Sanders, Stellvertreter/in Martina Pawellek, Daniel Gussmann

Seit 1991 mit 1. Vorsitzenden und bis 2 Stellvertreter

 


 

Einige Themen, die in über 40 Jahren behandelt wurden:

  • Aktion Pavillon Reichwein-Schule und Seehau mit dem Lokalverein
  • AWO-Senioren-Wohnanlage jetzt 6 statt 12 Etagen, Einkaufszentrum, Wochenmarkt 1973.
  • Stadtbahn, Westrandstraße, Dietenbachpark (See – hier ist zu erwähnen, dass es großer •Anstrengungen bedarf, den See als Freizeit und Badsee zu erreichen, weil Befürchtungen zur Grundwasserverschmutzung bestanden) •Flächennutzungsplan, Abwehr der Berlineralleeverlängerung durch das Dietenbachgelände
  • Stadtbahn nicht am Dorfbach sondern beim Bürger bevorzugt wurde die Johanniskirchstrecke
  • hierzu wurden die Mitglieder direkt befragt (ein ungewöhnlicher Weg mit schriftlicher Wahl)
  • weitere Verkehrsfragen,
  • Radwege, Verkehrsberuhigung als Tempo 30 noch keine allgemeine Sache war,  immer wieder die Binzengrünstraße, Lärmschutz Zubringer Mitte
  • Weitere Themen: Heizwerk, Müll und  Bebauung Rieselfeld
  • Sozialstrukturfragen: Frühzeitige Aussage für Mietkauf und gegen Fehlbelegungsabgabe, damals noch gegen erheblichen Widerstand wesentlicher politischer Gruppen  -  für den Bürgerverein aber schon immer wichtig als stabilisierender Mieter und damit zur Verbesserung der Sozialstruktur in Weingarten.
  • Grünaktionen, wie Bäume für Weingarten hinter der Kirche 1974 (Verkauf von Baumscheinen), Blumenmarkt und - Wettbewerb gegen das Betongrau seit 1976 - rund  1900 Teilnehmer und über 900 Gewinner/innen. •Stadtteilfeste seit 1974,  Weihnachtsmarkt seit 1973 (einer der Ersten in Freiburg)

Stadtteilwappen für Gerichtlaubenfenster (aus dem Wettbewerb mit 170 Entwürfen 1979),

als Rheinkieselwappen beim EKZ und Stadtteilfahnen zur Identifikation der Bewohner von

Weingarten mit  “ihren Stadtteil”.

Seit 1983 gibt der Bürgerverein 2 mal im Jahr einen Veranstaltungskalender heraus.

Dieser beinhaltet neben den Veranstaltungsterminen allgemeiner Art auch die Adressen

von Geschäften, medizinischen Praxen sowie die Anschriften und Ansprechpartner der

Weingartener Einrichtungen und Vereine. Die Ausgabe wird jeweils an circa 6500

Haushalte zwischen Dreisam und St.Georgener-Straße westlich der Güterbahn verteilt.

Die Radwegüberführung (seit 1986) bei der Güterbahn und die Verbesserung des Lärm- schutzes an der Haslacher Straße zum Zubringer, Veränderungen an der Kreuzung bei Real, die Stadtbahn und Müllfragen (mit EBW), das Rieselfeld mit der Weingartener Arbeitsgruppe und die Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen und deren schnellstmögliche Abwicklung, werden Schwerpunkte in der nächsten Zeit sein.

Daneben werden jedoch auch der Weihnachtsmarkt und das Bauernmarktfest sicher weitergeführt, um den Bürgern auch Gelegenheit zu geben sich zu treffen und für unsere Marktbeschicker zu werben.

Eine neue Initiative war im Frühjahr 2001 der vom Bürgerverein wieder initiierte “Stadtteil-

entwicklungsausschuss”,(StEA) dem neben die beiden Pfarrgemeinden die Schule, das Nachbarschaftswerk, der Sportverein und das Forum Weingarten 2000 angehören.

Wir leben zwar nicht in der Vergangenheit, aber nur aus einer Vergangenheit gibt es eine

Gegenwart und Zukunft!

Dem Engagement von vielen MitbürgerInnen dieses Stadtteils verdanken wir und die Stadt,

dass Weingarten trotz der großen Belastungen und Probleme, die es für die gesamte Stadt

trägt, immer noch lebenswert ist.

All die Geldmittel der Stadt - sie waren und sind weiter notwendig und gerechtfertigt - hätten ohne diesen Einsatz nicht erfolgreich eingesetzt werden können.

Der Bürgerverein kann behaupten, hierbei einen wesentlichen Beitrag in den über 37 Jahren seines Bestehens zum Wohle von Weingarten geleistet zu haben.

Auch in Zukunft wird ein Bürgerverein in Weingarten nötig sein. Dies bedeutet aber, dass bei keineswegs ausreichender  Neigung zum Engagement für das Allgemeinwohl, und nicht geringer werdenden Aufgaben für den Stadtteil, es notwendig ist, eine bessere, sinnvolle Tätigkeitsteilung zwischen den einzelnen Gruppen und Vereinigungen zu erreichen.